Testfakta hat den weltweit ersten vergleichenden Labortest von Padelschlägern durchgeführt. Dabei wurde unter anderem festgestellt, dass die Schläger im Laufe der Zeit unterschiedlich auf Gebrauch und Abnutzung reagieren.

Der Test wurde im Testea Padel-Labor in Spanien durchgeführt, und der Gewinner war der Equation WPT von Nox.

Mit Hilfe von Robotern und Sensoren haben wir denselben Schlag Hunderte von Malen nachgestellt und die Veränderungen im Laufe der Zeit gemessen. Bei manchen Schlägern ändert sich die Steifigkeit stark, was sich auf die Schlagkraft und damit auf das Spiel auswirkt. Das sind Dinge, die man nicht wissen kann, wenn man einen Schläger im Laden auswählt

sagt Jordi Piedra, Gründer und CEO von Testea

Der Test verglich acht Padelschläger in der Preisklasse zwischen 100 und 300 Euro, die für fortgeschrittene Spieler gedacht sind. Die Schläger wurden nach ihrer Leistung in verschiedenen Aspekten bewertet, wobei der Schwerpunkt auf Ausdauer, Komfort und Kraft lag.

Der Sieger, der Equation WPT von Nox, ist leicht zu kontrollieren und bietet ein hohes Maß an Komfort, während der Rahmen langlebig ist und seine Eigenschaften auch nach dem Dauertest unverändert bleiben.

Der Zweitplatzierte, das PR 990 Hybrid Soft von Kuikma, kostet etwa halb so viel. Er hat im Dauertest gut abgeschnitten und ermöglicht einen kraftvolleren Schlag als der Erstplatzierte, während seine Kontrolle und sein Komfort deutlich geringer sind.

Der am schlechtesten bewertete Schläger war der K3 Avant 21 von Bullpadel, der bei der Kontrolle am schlechtesten abschnitt und im Ausdauertest stark verändert wurde.

Der Adidas Greenpadel landete auf dem vorletzten Platz, was vor allem an der mangelnden Power und der geringen Haltbarkeit lag.

 

Padel ist in den letzten Jahren sehr populär geworden, so dass es auf dem Markt inzwischen eine Vielzahl von Optionen gibt. Dieser Test verdeutlicht die Unterschiede in Konstruktion, Qualität und Haltbarkeit. Er zeigt auch, wie gut verschiedene Schläger zu unterschiedlichen Spielstilen passen

sagt Jordi Piedra

 

In der endgültigen Rangliste wurden Kontrolle, Komfort und Power gleich gewichtet (alle mit 20 %), um einem vielseitigen Spieler gerecht zu werden. Die größte Gewichtung erhielten Qualität und Ausdauer (40 %). Zu den Messungen gehörte, dass die Schläger auf einem mechanischen Arm hin- und hergeschwungen wurden, während Sensoren Schlagkraft und Vibration maßen.

Die Reaktion des Sweetspots wurde gemessen, indem ein Ball mit kontrollierter Geschwindigkeit gegen die Schläger prallte.

Bei den Haltbarkeitstests wurden die Schläger 500 kräftigen Schlägen ausgesetzt, die mit Druckluft simuliert wurden.

 

Das Interesse am Padel hat in den letzten Jahren stark zugenommen.

Man schätzt, dass es inzwischen über 12 Millionen aktive Spieler in 78 Ländern weltweit gibt.

 

Siehe auch

Padel Schläger Test mit Babolat und Dunlop

 

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